Microsoft erwischt Schwarzhändler in den eigenen Reihen

Der Softwarekonzern ist gegen eigene Mitarbeiter disziplinarisch vorgegangen, die unerlaubt mit Software aus Redmond gehandelt haben sollen.

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Der Softwarekonzern Microsoft ist gegen eigene Mitarbeiter disziplinarisch vorgegangen, die unerlaubt mit Software aus Redmond gehandelt haben sollen, berichten US-amerikanische Medien. Die Mitarbeiter sollen gewinnbringend mit Programmen gehandelt haben, die sie im Rahmen des Beschaffungsprogramms der Firma mit vergĂĽnstigten Preisen eingekauft hatten. Wie viele Mitarbeiter betroffen sind und welche Strafen ihnen aufgebrummt wurden, hat Microsoft laut den Berichten nicht bekannt gegeben.

Der Redmonder Riese bietet seinen Mitarbeitern Software aus dem eigenen Haus zu vergünstigten Konditionen an, verbietet aber den Weiterverkauf. Gegen diese Bestimmung soll auch der Angestellte Daniel Feussner verstoßen haben, den Microsoft im Dezember verklagte, weil er mit Software im Wert von 9 Millionen US-Dollar gehandelt haben soll. Mit dem Geld finanzierte er diverse Luxusgegenstände, darunter eine Yacht. Seit dem 11. Dezember 2002 sitzt er in Haft, ein Termin für seine Verhandlung steht noch aus. (anw)