Intel hofft auf höhere IT-Ausgaben durch PC-Aufrüstung

Bei Intel glaubt man, es sei angesichts veralteter Installationen auf den Rechnern Zeit für einen Upgrade-Zyklus.

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Von
  • Torge Löding

Auf der Analysten-Konferenz von Thomas Weisel Partners in San Francisco äußerte Intels Vice President Leslie Culbertson die Hoffnung, dass es bald einen neuen Investitionsschub im PC-Bereich geben werde. "Ich glaube, es ist an der Zeit für einen Upgrade-Zyklus vor dem Hintergrund einer am Boden liegenden Wirtschaft und veralteter Installationen auf den Rechnern." Eine ganz Reihe von Unternehmen finde es billiger, ihre existierende PC-Basis beizubehalten und aufzurüsten; Intel selbst wolle in diesem Jahr 35.000 PCs aufrüsten.

Culbertson sagte weiterhin, dass der Chiphersteller in diesem Jahr 4 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung stecken wolle. Der Kritik von Analysten, die diese Summe monierten, entgegnete sie, dass die Mittel aus anderen Bereichen problemlos abgezogen werden können, da beispielsweise neue Produktionsmethoden in der Herstellung Gelder freiwerden ließen. Seit dem Jahr 2000 habe Intel seine Forschungsausgaben um 20 Prozent gesenkt. Eine weitere Senkung beherberge Gefahren. "Wir dürfen keine neue Generation verpassen", mahnte die Finanzdirektorin. (tol)