Nokia untersucht nachgebaute Handy-Akkus

Nokia hat eine Untersuchung nach Sicherheitsmängeln verschiedener auf dem Markt befindlicher Nachbauten ihrer Handyakkus begonnen.

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Der Handy-Marktführer Nokia untersucht gegenwärtig verschiedene auf dem Markt befindliche Nachbauten firmeneigener Handyakkus auf Sicherheits- und Qualitätsmängel. Dabei geht es nicht nur um die Sicherung des lukrativen Zubehörgeschäfts, sondern auch um die Gefährdung der Mobiltelefon-Besitzer und ihrer Geräte durch sich überhitzende oder gar explodierdende Fremd-Akkus.

Im vergangenen Jahr hatten sowohl Nokia als auch Siemens vor dem Einsatz billiger Nachbauten gewarnt. Vor allem die so genannten Lithium-Ionen-Akkus müssen nach streng einzuhaltenden Vorgaben geladen werden, da diese selbst bei einer geringfügigen Überladung überhitzen können. Zwar gelten moderne Lithium-Akkus im Gegensatz zu frühen Bauformen als explosionssicher, bei einer Überhitzung austretende heiße Gase können jedoch Verbrennungen verursachen oder das teure Handy zerstören. In diesem Zusammenhang warnt Nokia auch vor dem Laden von Nokia-Akkus in externen Ladegeräten aus Fremdproduktion, da eine falsche Ladung die Akkus zerstören oder ihre Speicherkapazität stark herabsetzen würde. (rop)