Bundesweiter Schlag gegen Software-Piraten

Kriminalbeamte haben am Montag einen Händlerring zerschlagen, der seit Jahren im großen Stil Handel mit illegal hergestellter Software betrieben haben soll. Mehrere Personen wurden festgenommen.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Kriminalbeamte und Mitarbeiter der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) haben am heutigen Montag bundesweit zahlreiche Objekte wegen des Verdachts der Produkt- und Markenpiraterie bei aktuellen Kinofilmen, Unterhaltungssoftware, Anwendersoftware, Musik-CDs und E-Books durchsucht. Laut GVU wurden dabei groĂźe Mengen an Raubkopien beschlagnahmt und mehrere Personen festgenommen.

Nach Angaben der Polizeiinspektion im niedersächsischen Gifhorn handelte es sich bei der Aktion um einen "entscheidenden Schlag gegen die Szene der Software-Piraten". Nach derzeitigen Erkenntnissen habe ein "mehrstufiger Händlerring" seit Jahren im großen Stil Handel mit illegal hergestellter Software betrieben. Ausgangspunkt der Durchsuchungsaktion sei ein Verfahren in Bayern gewesen, in dem im November 2002 ein 38-Jähriger in Freising festgenommen worden war. Bei ihm wurden rund 10.000 raubkopierte CDs aufgefunden. Nähere Details will die Polizei Gifhorn am Dienstag in einer Pressekonferenz bekanntgeben. (pmz)