ISSCC: Wettlauf um Bluetooth-Integration

Eine ganze Vortragsserie war auf dem Halbleiterkongress dem Kurzstreckenfunk Bluetooth gewidmet.

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Von
  • Erich Bonnert

Vor allem um das Platz sparendste und damit kostengünstige Design wetteifern die Chipingenieure bei dem Kurzstreckenfunk Bluetooth. Das Forschungsinstitut KAIST aus Südkorea zeigte auf der International Solid-State Cicuits Conference (ISSCC) mit einem unter 9 Quadratmillimeter kleinen Transceiver die winzigste Bluetooth-Implementierung. Geringfügig größer -- bei einem ungünstigeren 0,5-Mikron-Produktionsprozess -- ist der Bluetooth-Chip von Skywork Solution aus dem kanadischen Ottawa. Trotzdem bleibt der maximale Stromverbrauch unter 24 mW beim Empfang und liegt bei 6 mW für den Sendemodus.

Ganze 16 Quadratmillimeter Chipfläche benötigt Santel Networks aus Newark, um Bluetooth- und WLAN-Module nach 802.11-Standard auf einem Baustein unterzubringen. Der Dualmodus-Transceiver wird mit 1,8 Volt versorgt und soll im 0,18-Mikron-Verfahren produziert werden. Die gleiche Kombination aus Bluetooth und WLAN zeigte Broadcom in einem 0,35-Mikron-Design für 3-Volt-Spannung. Bei beiden Herstellern funken die Transceiver mit 2,4 GHz und unterstützen beide Modi gleichzeitig. (Erich Bonnert) / (jk)