Verbraucherin klagt gegen kommerzielle Software-Lizenzen
Die Kalifornierin Cathy Baker klagt gegen Microsoft, Symantec und Softwarehändler, weil sie nach ihrer Ansicht die Verbraucher täuschen.
Die Kalifornierin Cathy Baker klagt gegen Microsoft, Symantec und einige Softwarehändler, weil sie nach ihrer Ansicht die Verbraucher täuschen. Käufer müssten den Lizenzvereinbarungen zustimmen, obwohl sie diese noch nicht gelesen haben, wenn sie die Verpackung der Software öffnen. Microsoft und Symantec würden den Verbrauchern die Vereinbarungen vorenthalten, denn diese seien in der Packung enthalten, die vor dem Kauf nicht geöffnet werden dürfe.
Die Klage betrifft die Programme Norton Antivirus 2002, Norton Systemworks und Windows XP Upgrade. Ein zentrales Argument von Baker: Wenn die Verbraucher mit den Lizenzbedingungen nicht einverstanden seien, unter denen sie die Software gekauft haben, könnten sie die Programme nicht mehr zurückgeben. Die Beschwerde richtet sich gegen gedruckte Lizenzvereinbarungen, die in der Verpackung enthalten sind, und ebenso jene, die während der Installation von Programmen angezeigt werden. Kunden, die nicht mit den Vereinbarungen einverstanden seien, sollen die Programme auf einfache Weise und gegen volle Rückerstattung des Kaufpreises zurückgeben können. (anw)