Indiens Software-Exporte boomen

Software entwickelt sich fĂĽr Indien zu einem immer wichtigeren AuĂźenhandelsgut.

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Die Befürchtungen, der Kaschmir-Konflikt zwischen Pakistan und Indien könne der aufblühenden IT-Industrie auf dem Subkontinent schaden, haben sich nicht bewahrheitet. Auch die kriselnde Weltwirtschaft konnte ihr anscheinend nicht viel anhaben. Zwischen April und Dezember 2002 wuchs der indische Export-Umsatz mit Software um 28 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 340 Milliarden Rupien (6,67 Milliarden Euro). Das berichtet die National Association of Software and Service Companies (NASSCOM).

Der Vorsitzende der NASSCOM, Arun Kumar, sieht die wachsende Bedeutung seiner Branche auch anhand anderer Zahlen bestätigt. So sei der Anteil der Software-Ausfuhren an der Gesamtheit des indischen Exporterlöses von 4,9 Prozent im Jahr 1997 auf derzeit 20,4 Prozent angestiegen. Rund 68 Prozent der IT-Dienstleistungen und Software gehen in die USA, 21,2 Prozent nach Europa und zwei Prozent nach Japan. Im Jahr 2001 hatte Indien laut CIA World Factbook ein Exportvolumen von 44,5 Milliarden US-Dollar. Andere wichtige Güter sind Textilien und Leder, Edelsteine, Chemikalien und Maschinen. (anw)