Applied Materials weitet Verluste aus

FĂĽr das erste Quartal 2003 meldet der Chiphersteller-AusrĂĽster Applied Materials einen Verlust von 65,7 Millionen US-Dollar oder vier Cent pro Aktie.

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Von
  • Wolfgang Stieler

Für das erste Quartal 2003 meldet der Chiphersteller-Ausrüster Applied Materials einen Verlust von 65,7 Millionen US-Dollar oder vier Cent pro Aktie. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte Applied Materials einen Verlust von 45 Millionen US-Dollar gemeldet. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr leicht von 1 auf 1,05 Milliarden US-Dollar. Kurzfristig sei kein Anstieg der Investitionen in der Chipbranche zu erwarten, teilte das Unternehmen mit. Wegen der unsicheren weltpolitischen und wirtschaftlichen Lage seien die Auftragseingänge weiterhin unbeständig und schwach.

Ende Januar hatte der Konzern eine Umsatzwarnung herausgegeben. Dabei war das Unternehmen wegen der "Zurückhaltung der Verbraucher, der andauernden Schwäche der Wirtschaft und der unsicheren weltpolitischen Lage" bereits von einem Auftragsrückgang von rund 35 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2002 ausgegangen. Das Auftragsvolumen im Schlussviertel 2002 betrug 1,56 Milliarden US-Dollar. (wst)