Nokias Netzwerksparte schrumpft weiter
Nachdem in Nokias Netzwerk-Segment im vergangenen Jahr schon 1200 Jobs dem Rotstift zum Opfer fielen, fallen nun weitere 550 Stellen weg.
Nokia wird in der Netzwerksparte des Unternehmens weitere 550 Stellen streichen. Damit reagiere man auf die nachlassende Nachfrage im Geschäft mit Netzwerk-Hardware, teilte der weltgrößte Hersteller von Mobiltelefonen am Mittwoch in Helsinki mit. Betroffen von dem Stellenabbau seien die Forschungs- und Entwicklungsbereiche von Nokia-Standorten in den USA, Großbritannien, Schweden und Finnland. Im vergangenen Jahr hatten bereits 1200 Mitarbeiter aus der Netzwerksparte ihren Job verloren.
Die Gesamtzahl der Mitarbeiter im Netzwerk-Segment sinkt damit auf unter 17.000. Für das Jahr 2003 erwartet das Unternehmen einen Umsatzrückgang von 10 Prozent in diesem Bereich. Im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres erwirtschaftete Nokia mit Netzwerk-Equipment und Antennen einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro. Der operative Gewinn sank gegenüber der Vorjahresperiode um 93 Prozent auf 19 Millionen Euro. (pmz)