Aist stellt Verkauf seines Billig-Videoschnittprogramms ein

Der bayerische Videospezialist verkauft sein 5-Euro-Tool Movie X one noch bis Mitte März und will sich künftig auf Effekte und Compositing konzentrieren.

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  • Holger Dambeck

Der bayerische Videospezialist Aist verabschiedet sich aus dem Billigsegment und stellt den Verkauf des 5 Euro teuren Programms Movie X one Mitte März ein. Unternehmenssprecher Werner Witte sagte gegenüber heise online, die anfangs sogar kostenlose Software habe viele Videoschnitt-Einsteiger wegen ihrer komplexen Bedienung überfordert und abgeschreckt. Einsteiger hätten die darin enthaltenen Profi-Funktionen ohnehin kaum verwendet. Das 1995 als Aist MediaLab AG gegründete Unternehmen musste zwischenzeitlich sogar um seine Existenz bangen: Vor einem Jahr stellte die AG einen Insolvenzanztrag.

In Zukunft will sich das Unternehmen auf Effekt-, Compositing- und Schnitt-Software konzentrieren, die nicht in das Low-Cost-Segment passe. Neben Movie X one wird künftig auch Movie X one Transition (Preis: 10 Euro) nicht mehr vertrieben, das 100 Blenden enthält. Das um einen MPEG-Encoder erweitete Movie X one PLUS (40 Euro) soll weiterhin angeboten werden. (hod)