Neuer Mainboard-Hersteller im Billigsegment

Die neue Marke Syntax soll vor allem dem Lowcost-Hersteller Asrock Marktanteile abnehmen.

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PC-Bastler stehen immer häufiger vor der Erkenntnis, dass ein Prozessor-Upgrade ein neues Mainboard erfordert. Der Aufpreis für ein teures Board eines renommierten Herstellers scheint sich daher immer weniger zu lohnen, die Nachfrage nach Billig-Boards steigt. Passend dazu erscheint jetzt die Marke Syntax auf dem deutschen Mainboard-Markt, deren Produkte laut dem Ratinger Distributor PowerTech weniger als die des Ende letzten Jahres von Asus gegründete Low-Cost-Marke Asrock kosten sollen.

Die deutsche Homepage beschreibt fünf Mainboards, davon zwei für den AMD Athlon XP (eines mit VIA KT266A, eines mit VIA KT400) und drei für den Intel Pentium 4 (mit Chipsätzen von Intel, SiS und VIA). Board- und Handbuchlayout legen den Verdacht nahe, dass Syntax ein weiteres Mitglied der PC-Chips-Gruppe ist, zu der auch Elitegroup gehört und deren Boards auch unter Labels wie Amptron oder Snogard zu finden sind.

Laut Firmeninfo produziert Syntax in Asien und stellt schon seit 14 Jahren Mainboards her. Mailorder-Häuser wie AccessMicro oder McGlen bieten nicht nur die Mainboards von Syntax an, sondern auch Grafikkarten mit ATI-Chips. Die taiwanische Seite www.syntax.com.tw zeigt einen Halbleiter-Vertrieb, der mit dem Mainboard-Hersteller nicht in Verbindung zu stehen scheint.

Einen ausfĂĽhrlichen Vergleichstest von Billig- und Highend-Boards fĂĽr den AMD Athlon XP einschlieĂźlich Boards von Asrock und Syntax bringt c't in Ausgabe 5/2003 (ab dem 24. Februar im Handel). (jow)