Cassiopeia AG ist zahlungsunfähig
Die Produkte des CRM-Spezialisten wurden zuletzt immer wieder wegen mangelnder Stabilität kritisiert.
Die Münchener Firma für Unternehmens-Software Cassiopeia AG hat vor dem Amtsgericht München Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt; als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde bereits der Münchener Rechtsanwalt Michael Jaffé, der auch schon bei den Insolvenzfällen um die Traditionsfirma Schneider Technologies und beim Medienimperium der Kirchgruppe zum Einsatz kam, eingesetzt.
Cassiopeia-Produkte waren zuletzt immer wieder wegen mangelnder Stabilität kritisiert worden. Der TV-Sender Giga.de etwa machte die Software für Serverausfälle verantwortlich.
Seit dem gestrigen Montagnachmittag findet sich in der Münchener Cassiopeia-Geschäftsstelle niemand, der gegenüber heise online Auskunft über das Insolvenzverfahren geben kann. Die Pressesprecherin wurde zur Jahreswende im Rahmen eines Sparprogramms entlassen; CEO Albert Denz ist unterwegs und nicht erreichbar. (tol)