3D-Navis mit erweiterter Spracherkennung und zeitabhängiger Routenberechnung
Insgesamt sieben neue Navis stellt Navigon auf der CeBIT vor. Unter anderem bieten sie eine neue Spracherkennung.
Insgesamt sieben neue Navis stellt Navigon (Halle 15, Stand D14) auf der CeBIT vor und kleckert nicht mit neuen Features. Das Top-Modell 7310 enthält ein 4,3-Zoll-Breitbild-Touchscreen und soll sich mit der neuen Spracherkennung Professional Voice Command wesentlich besser als die Konkurrenz per Stimme bedienen lassen. So genügen beim neuen System Aussagen wie "Ich kann nichts hören", um die Lautstärke zu erhöhen. Etwa 70 Städte Europas sollen nahezu komplett mit 3D-Objekten ausgeschmückt sein, eine erweiterte 3D-Ansicht soll Landschaften, Brücken und Tunnels realistischer als bei der Konkurrenz anzeigen.
3D-Navis mit erweiterter Spracherkennung und zeitabhängiger Routenberechnung (5 Bilder)

Navigon 7310
Das Parkleitsystem Clever Parking soll nicht nur zu Parkmöglichkeiten in der Nähe leiten, sondern auch über Preise informieren. Das MyRoutes-System berechnet Strecken nach den individuellen Wünschen des Nutzers und berücksichtigt dabei auch den Wochentag und die Tageszeit. Bei jeder Streckenberechnung oder Streckenneuberechnung kann sich der Nutzer drei verschiedene Alternativen anzeigen lassen, je nachdem ob er lieber eine schnelle, kurze oder beispielsweise schöne Route fahren möchte. Des Weiteren enthält das Gerät eine Notfall-Hilfe, Bluetooth, Fahrspur-Assistent, Text-to-Speech-Engine und TMC.
Inklusive Europa-Karten (40 Länder) soll das Navigon 7310 für 349 Euro zu haben sein. Außerdem profitieren Käufer im ersten Monat von einem Sonderrabatt von 80 Prozent auf ein zweijähriges Kartenupdate-Abo, für das sie einmalig nur knapp 20 Euro anstatt 100 Euro bezahlen. Besitzer des Vormodells 7210 sollen ihr Gerät außerdem mit der neuen Software des 7310 für knapp 70 Euro aufrüsten können.
Die beiden Navis 4310Â Max und 4350Â Max mĂĽssen im Vergleich zum 7310 ohne die 3D-Ansichten und die erweiterte Sprachsteuerung auskommen. Im 4310 Max fehlt auĂźerdem die Bluetooth-Freisprecheinrichtung und die Text-to-Speech-Engine zum Aufsagen von StraĂźennamen. DafĂĽr kostet es aber auch nur 229Â Euro, wogegen das 4350Â Max fĂĽr 259Â Euro verkauft werden soll.
Im Vergleich zum 4310 Max fehlen bei den Modellen 3300 Max und 3310 Max die Notfallhilfe, und nur eine abgespeckte Version des Fahrspurassistenten ist mit dabei. Die Variante 3310 Max mit europäischem Kartenmaterial kostet 199 Euro, das Modell 3300 Max mit D/A/CH-Kartenmaterial schlägt mit 159 Euro zu Buche.
Im unteren Preissegment siedelt Navigon seine Modelle 2310 und 1300 an, die beide anstatt eines Breitbildschirms nur einen 3,5-Zoll-Touchscreen im 3:4-Format enthalten. Sie bringen aber eine Notfallhilfe mit und ansonsten alle Features der 33xx-Serie. Nur auf TMC muss man beim Navigon 1300 verzichten. Das 2310 bringt europäisches Kartenmaterial mit und kostet 169 Euro, während das Modell 1300 Karten für Deutschland, Österreich und die Schweiz dabei hat und für 129 Euro angeboten werden soll. Alle Modelle möchte Navigon noch im zweiten Quartal dieses Jahres in die Läden bringen; einige schon im April. (dal)