Welche Grafikkarte für DaVinci Resolve?
Nach der Lektüre Ihres Tests aktueller Grafikkarten mit Intel-Chip stellt sich mir die Frage: Profitiert DaVinci Resolve von der Videofunktion der A380?
Nach der Lektüre Ihres Tests aktueller Grafikkarten mit Intel-Chip stellt sich mir die Frage, ob mein Videoschnittprogramm DaVinci Resolve von den Videofunktionen der A380 Challenger profitieren würde. Oder anders gefragt: Wäre diese Karte für Resolve zu empfehlen als Upgrade für eine GT 1030?
Vorab einmal: DaVinci Resolve nutzt viele Funktionen der Grafikkarte lediglich in der kostenpflichtigen "Studio"-Version. Ist diese vorhanden, skalieren die Resultate tatsächlich mit der eingesetzten Grafikkarte. Die GT 1030 schafft etliche Operationen mit hochauflösendem Video überhaupt nicht – einerseits fehlen ihr die Videoeinheiten, sodass hier der Prozessor einspringen muss, dem die Performance dann zum Beispiel beim Editieren der Timeline fehlt. Andererseits ist ihr Speicher mit nur 2 GByte auch sehr beschränkt.
Der von Puget Systems veröffentlichte Puget Bench Standard etwa, der verschiedene Operationen für DaVinci Resolve misst, benötigt 6 GByte Grafikspeicher und fordert neben den Videodecodern auch die Rechenleistung der Grafikkarte. Auf einer GT 1030 läuft dieser Test nicht durch, eine A380 besteht ihn hingegen, wenn auch nicht mit einer besonders hohen Punktzahl. Wenn Sie auf 3D-Performance keinen Wert legen, ist die A380 aber tatsächlich ein recht preisgünstiger Weg, um die Profifunktionen Ihres Schnittprogramms zu nutzen.
(csp)