Die HobbyTronic zeigt deutsche Computergeschichte

Bis zum 23. Februar gibt es in zwei Messehallen in Dortmund aber auch Produkte und Informationen für Hobby-Elektroniker und bastelnde Computerfans.

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Von
  • Jürgen Kuri

"Schluss mit Schnarchen" verspricht ein Aussteller auf der Computerschau HobbyTronic. Die Messe findet vom Mittwoch (19. Februar) an zum 26. Mal in den Dortmunder Westfalenhallen statt. Bis zum 23. Februar werden in zwei Messehallen Produkte und Informationen für Hobby-Elektroniker und bastelnde Computerfans gezeigt. Darunter allerdings auch eher abgedrehte Geräte wie eben dieser Schnarchblocker. Zu den vorgestellten Geräten, die wohl nicht jeder unbedingt haben muss, gehört auch eine Beleuchtung für die Tastatur von Laptops oder ein Handy-Kopfhörer, in den eine Mini-Digitalkamera eingebaut ist.

Weit interessanter dürfte nicht nur für Nostalgiker eine Sonderschau sein: Geschichte der Heimcomputerei in Deutschland Ost und West. Gezeigt werden unter anderem ein DDR-Lerncomputer von 1969 und eine Single-Schallplatte, die mit Software beschrieben ist. In einer zweiten Ausstellung geht es um die Geschichte der mobilen Telekommunikation vom A-Netz (Bundeskanzler Konrad Adenauer benutzte es) bis heute. Der Dortmunder Heinz Sänger, Betreiber des Handymuseums, präsentiert zudem seine private Sammlung von Handys prominenter Persönlichkeiten wie Bill Clinton und Claudia Schiffer. Und der Dortmunder Verein zur Förderung der privaten Internetnutzung erklärt Nützliches, beispielsweise, wie man leere Chipsdosen zu WLAN-Antennen umfunktioniert.

Die Messe in den Westfalenhallen erwartet rund 50.000 Besucher. Angemeldet haben sich 132 Aussteller, die 17.000 Quadratmeter Fläche belegen. Geöffnet ist die Messe von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 8,50 Euro; Jugendliche, Schüler, Studenten und Auszubildende zahlen 6,50 Euro, Kinder bis 13 Jahre 4 Euro. Eine Dauerkarte kostet 26 Euro. (jk)