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Dreckschleudern und Spritreserven

Statt sauberer Asphaltstrecken und defensiver Fahrdisziplin bieten einige der aktuellen Rennspiele Offroad-VergnĂĽgen pur.

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Von
  • Nico Nowarra

Von den Disney Interactive Studios kommt noch in diesem Herbst Pure. Bei diesem Spiel steigt der Spieler virtuell aufs Quad und vollführt spektakuläre Stunts. Realismus ist dabei nur in der Fahrphysik, nicht in puncto Gesundheit gefragt – die akrobatischen Manöver würden bei Nachahmung zu Knochenbrüchen oder Schlimmeren führen. Die flinken kleinen Vierradfahrzeuge mit ihren bulligen Geländereifen erreichen bei Sprüngen erstaunliche Höhen und können am Boden sehr flott auf Maximalgeschwindigkeit beschleunigen. Gewonnene Rennen bringen dem Spieler Einnahmen, mit denen er sich neue Teile für sein Gefährt kaufen kann. So baut man sich allmählich sein Wunsch-Quad zusammen, das wahlweise besonders schnell ist oder sehr stabil bei Stunts.

Dreckschleudern und Spritreserven (3 Bilder)

Dreckschleudern und Spritreserven

Pure: Bei den Freestyle-Rennen erhält man für erfolgreiche Stunts zusätzlichen Treibstoff, um so länger fahren und mehr Punkte gewinnen zu können.

Die Welt von Fuel ist dagegen deutlich düsterer. Weil die Treibstoffreserven zu Ende gehen, kämpfen Gangs um das verbliebene Benzin, allerdings nicht mit Waffen, sondern – wer fragt da schon nach Logik? – mit Autorennen. Als Grundlage für die zu durchrasende Landschaft, die immerhin 14.400 Quadratkilometer umfasst, dienen Satellitenaufnahmen der USA. Wer allerdings auf eine akkurate Fahrphysik hofft, wird enttäuscht. Das Spiel soll sich bei der Steuerung eher an Arcade-Bedürfnissen orientieren. Die Fahrzeugpalette reicht von kraftvollen Muscle-Cars bis zu Cross-Motorrädern. (Nico Nowarra) / (psz)