Norman hält eigenen Virenscanner für verwirrend

Der Virenscanner-Hersteller Norman Data Defense will "bis auf weiteres nicht mehr an reinen Single-User-Tests" teilnehmen.

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Der Virenscanner-Hersteller Norman Data Defense hat mitgeteilt, dass die Endkundenversion von Norman Virus Control 5.x für Windows "bis auf weiteres nicht mehr an reinen Single-User-Tests" von Computermagazinen oder anderen Zeitschriften teilnehmen soll. Grund dafür ist laut Norman-Geschäftsführer Volker Krause, dass die Software für Endanwender auf Grund der modularen Bedienoberfläche eine verwirrende Funktionsvielfalt biete. Das Unternehmen arbeite an einer neuen Version speziell für diese Zielgruppe, mit der es dann auch wieder an Tests teilnehmen möchte. Nähere Details zu der in Aussicht gestellten neuen Version sind bislang allerdings nicht bekannt.

Weil es sich trotz des angeblich verwirrenden Bedienkonzepts bei Virus Control -- so Norman -- um einen "akzeptablen, gut funktionierenden Virenschutz handelt", will die Firma den Scanner trotz der eingeräumten Schwächen nicht aus dem Handel nehmen. Deshalb wird c't auch in den nächsten Tests den Scanner natürlich mit in das Testfeld aufnehmen.

Den letzten Vergleichstest von Virenscannern inklusive Norman Virus Control brachte c't in Ausgabe 25/2002, S.192 (kostenpflichtiger Download aus dem c't-Archiv). (axv)