IDS Scheer hält an Jahresprognose fest
Der seit Mitte Juli zur Software AG gehörende Softwarehersteller hat im zweiten Quartal zwar einen Umsatzrückgang verzeichnet, konnte beim Gewinn vor Steuern dagegen zulegen und hält an seiner Jahresprognose fest.
Der Softwarehersteller IDS Scheer hat im zweiten Quartal einen deutlichen Umsatzrückgang verbucht, das operative Ergebnis aber gesteigert. Das seit Mitte Juli mehrheitlich zur Darmstädter Software AG gehörende Unternehmen hält weiter an seiner Jahresprognose fest und rechnet für 2009 mit einem Umsatz von 370 bis 390 Millionen Euro und einer Gewinnmarge zwischen 7 und 8 Prozent, wie IDS Scheer am Donnerstag in Saarbrücken mitteilte.
Das im TexDAX notierte Software- und Beratungshaus erlöste im zweiten Vierteljahr 89 Millionen Euro, etwa 12,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs hingegen um fast 24 Prozent auf 8,8 Millionen Euro. Grund für den Zuwachs sei vor allem die Wirkung des drastischen Sparprogramms, das sich der Konzern im vergangenen Jahr verordnet hatte. Der Überschuss stieg leicht auf 5,4 Millionen Euro nach 5,2 Millionen Euro im Vorjahresquartal.
Die Software AG hatte Mitte Juli den Plan zur Übernahme des saarländischen Unternehmens bekanntgegeben, hält mittlerweile die Mehrheit an dem Konzern und strebt eine vollständige Integration von IDS Scheer an. (dpa) / (vbr)