France Telecom spĂĽrt Krise
Der Konzern rechnet damit, dass sich zusätzlich zur weltweiten Wirtschaftskrise auch diverse Regulierungsentscheidungen auf die weiteren Umsätze auswirken werden.
Der Telekommunikationskonzern France Telecom hat wie seine europäischen Wettbewerber im ersten Halbjahr 2009 die Zurückhaltung der Verbraucher gespürt. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging auf vergleichbarer Basis um 2,6 Prozent auf 8,82 Milliarden Euro zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Auch in der zweiten Jahreshälfte dürfte das wirtschaftliche Umfeld schwierig bleiben, sagte Unternehmenschef Didier Lombard. France Telecom werde weiter versuchen, durch gezielte Marketingkampagnen und das laufende Sparprogramm dieser Entwicklung entgegenzuwirken.
Der Konzern rechnet damit, dass sich zusätzlich zur weltweiten Wirtschaftskrise auch diverse Regulierungsentscheidungen auf die Umsätze auswirken werden. Trotzdem sollen die Investitionen in der zweiten Jahreshälfte wie gewöhnlich steigen.
Besonders spürte France Telecom die Krise im ersten Halbjahr in Rumänien, Polen, Spanien und Großbritannien. Gute Einnahmen im Mobilfunkgeschäft auf dem Heimatmarkt sowie in Afrika und im Nahen Osten, vor allem in Ägypten, konnten den Einbruch etwas ausgleichen. Unter dem Strich verdiente France Telecom im ersten Halbjahr 2,6 Milliarden Euro. Die Umsätze sanken auf vergleichbarer Basis um 0,5 Prozent auf 25 Milliarden Euro. Weltweit hat der Konzern 186 Millionen Kunden. (dpa) / (jk)