HTC senkt seine Umsatzprognose
Der taiwanische Smartphone-Hersteller geht in seiner revidierten Prognose nun von einem rückläufigen Jahresumsatz aus. Ursprünglich hatte das Unternehmen 10 Prozent Wachstum angepeilt.
Der taiwanische Smartphone-Konzern HTC, der sich zu einem der größten Hersteller von Windows-Smartphones entwickelt hat und unter anderem auch die Android-Smartphones G1 und Magic produziert, hat seine Umsatzerwartung für das laufende dritte Quartal und das gesamte Geschäftsjahr gesenkt. Das Unternehmen geht nun für das dritte Quartal von einem Umsatz im Bereich von 34 Milliarden bis 36 Milliarden Neuen Taiwan Dollar (NTD, 778 Millionen Euro) aus. Das würde gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang im Bereich von 5 bis 10 Prozent bedeuten, teilte das Unternehmen im Rahmen der Präsentation der endgültigen Ergebnisse des zweiten Quartals mit. Der Jahresumsatz werde im niedrigen einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr sinken.
Ursprünglich war HTC für 2009 von 10 Prozent Umsatzwachstum gegenüber 2008 ausgegangen, doch werde sein Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte voraussichtlich nicht so gut im Markt vertreten sein wie ursprünglich gedacht, sagte CEO Peter Chou laut Medienberichten. Als Gründe wie das Senken der Prognose werden Verspätungen bei neuen Produkten und zunehmende Konkurrenz angegeben. Im zweiten Quartal hatte HTC mit 38,2 Milliarden NTD seinen Umsatz im Vorjahresvergleich um 10 Prozent gesteigert, 2008 um knapp 30 Prozent auf 152,56 Milliarden NTD. (anw)