Deutschland soll Spitzenstellung in der Photonik einnehmen
Das Forschungsministerium will in den kommenden drei Jahren deshalb 280 Millionen Euro in die Entwicklung von optischen Technologien investieren.
Das Bundesministerium fĂĽr Bildung und Forschung (BMBF) will in den kommenden drei Jahren 280 Millionen Euro fĂĽr die Entwicklung optischer Technologien einsetzen. Damit und mit weiteren Mitteln aus dem Haushalt des Wirtschaftsministeriums soll deutschen Unternehmen in dieser SchlĂĽsselindustrie eine Spitzenstellung auf dem Weltmarkt gesichert werden.
Forschungsministerin Edelgard Bulmahn und Wirtschaftsminister Wolgang Clement bekräftigten diese Ziele am Donnerstag in Berlin bei einem Kongress über die Zukunftschancen optischer Technologien in Deutschland. Dabei geht es um die Nutzung von Licht- und Lasertechnik in der IT-Branche, bei der Krebsbekämpfung oder in der Zahnmedizin.
Nach Angaben von Clement und Bulmahn arbeiten in Deutschland bereits rund 40.000 Beschäftigte in 350 Unternehmen direkt im Bereich der Photonik. Jeder siebte bis achte Arbeitsplatz in der Wirtschaft sei von diesen Technologien berührt. Weltweit werden der Branche jährliche Wachstumsraten von 10 bis 20 Prozent prognostiziert.
Bulmahn und Clement erklärten: "Optische Technologien werden alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringen und viele revolutionieren. Das Licht wird den technologischen Fortschritt des 21. Jahrhunderts entscheidend prägen. Die deutsche Wirtschaft hat alle Chancen, dabei zu den Schrittmachern zu gehören". (pmz)