Roboking-Titel wird im Ritterspiel ausgefochten
In der CeBIT-Halle 24 kämpfen die Schüler-Teams um den Roboking-Titel des Jahres 2008, den ihre selbst gebauten Roboter in einem Ritterspiel ausfechten.
Noch schrauben, justieren und programmieren die Teilnehmer des Roboking-Finales 2008 an ihren Schützlingen, die ab diesem Mittwoch in Halle 24, Stand C41, auf der CeBIT in einem Ritterspiel zum Finale gegeneinander antreten: Um die diesjährige Aufgabe des Schülerwettbewerbs zu erfüllen, müssen jeweils zwei Roboter auf einem Spielfeld Tennisbälle innerhalb einer bestimmten Zeit einsammeln. Die beiden Gegner dürfen sich dabei allerdings sabotieren: Bringt ein Roboter während des Spiels Ringe in der Spielmitte in seinen Besitz, macht er das Sammelergebnis des Gegners zunichte.
Am Finale nehmen insgesamt 30 Teams teil, die in zwei Ligen gegeneinander antreten. Am heutigen Mittwoch kämpfen die Teams der 2. Liga die Vor- und Zwischenrunden aus, am Donnerstag folgen die Finalrunden und gegen 14:30 Uhr folgt die Siegerehrung. Ab Freitag treten die Erstligisten gegeneinander an, sodass am CeBIT-Sonntag die Finalrunden ausgefochten werden können. Den Sieger der 1. Liga wollen die Veranstalter laut Plan gegen 14:30 Uhr ehren.
Alle Schüler-Teams haben ihre Roboter selbst konstruiert und gebaut, allerdings nach den Regeln aus der Wettbewerbsdokumentation, die das Roboking-Organisationsteam ihnen auferlegt hat. Die Regeln legen beispielsweise fest, dass der Roboter eine bestimmte Größe haben muss oder sich nicht in den Farben des Spielfelds oder der Tennisbälle tarnen darf. Alle anderen dort nicht festgeschriebenen Details sind den Schülern überlassen, sodass sie sämtliche Probleme rings ums die Auswahl der Sensoren, der Motoren und der Programme selbst lösen müssen.
Im Ritterspiel zum Roboking (7 Bilder)

Roboking-Titel wird im Ritterspiel ausgefochten
Der Roboking-Wettbewerb finanziert sich aus Spenden und über Sponsoren, die Organisation übernehmen Studenten und Mitarbeiter der Professur für Prozessautomatisierung sowie andere Fachrichtungen an der TU Chemnitz. Erklärtes Ziel der Veranstalter ist es, das Interesse an Technik bei Kindern und Jugendlichen zu wecken und damit dem oft beklagten Fachkräftemangel in Deutschland entgegenzuwirken. Beim kommenden Roboking müssen die Teilnehmer Podeste markieren und dabei wieder den Gegner im Auge behalten. (rek)