IFA 2009: Veranstalter erwarten Beteiligung auf Rekordniveau
Wenn die IFA im September in Berlin ihre Pforten öffnet, dürfte die Laune in den Messehallen unter dem Funkturm recht gut sein. Denn von der Wirtschaftskrise spüren die Märkte für Consumer Electronics und Hausgeräte in Deutschland derzeit wenig.
(Bild:Â Messe Berlin)
Wenn die Internationale Funkausstellung (IFA) am 4. September in Berlin ihre Pforten öffnet, dürfte die Laune in den Messehallen unter dem Funkturm recht gut sein. Denn von der Wirtschaftskrise spüren die Märkte für Consumer Electronics und Hausgeräte in Deutschland derzeit wenig. Im Gegenteil: "Nach positiven Ergebnissen im ersten Halbjahr und nach wie vor stabilem Konsumklima gehen wir für das Gesamtjahr 2009 in beiden Bereichen in Deutschland wieder von einem Umsatzwachstum aus", konstatierte Hans-Joachim Kamp von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) am Donnerstag in Berlin.
Und als Mitveranstalter der IFA freut sich die gfu zusammen mit der Messe Berlin über einen positiven Anmeldestand der Funkausstellung: Mit rund 200.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche werde das Rekordniveau des Vorjahres erreicht, teilten die IFA-Macher mit. Erfolgsgaranten seien in diesem Jahr die stabilen Beteiligungen der international führenden CE-Unternehmen sowie der wachsende Zuspruch der Elektrohausgerätehersteller. Zu den IFA-Rückkehrern gehören unter anderem Pioneer, Sennheiser sowie Vodafone, das nach drei Jahren Pause mit einem großen Stand in Halle 18 vertreten sein wird. Den Funkturm hat Harman International gemietet.
Der Messebereich für Haushalts- und Küchengeräte, die zum zweiten Mal nach 2008 auf der IFA vertreten sind, wurde um drei Hallenebenen erweitert. Zu den Ausstellern im Home-Appliances-Bereich gehören unter anderem Bosch, Siemens, Miele, Elektrolux, De Longhi, Liebherr, Jura, Gorenje, LG und Russell Hobbs. Parallel zur IFA findet die Berliner Medienwoche statt, die mit einem reichhaltigen Konferenzprogramm aufwartet. Eintrittskarten für die IFA kosten im Vorverkauf 10 Euro, an den Tageskassen 14 Euro. Die Veranstalter weisen ausdrücklich darauf hin, dass IFA-Tickets nicht zur kostenlosen Nutzung der Berliner Nahverkehrsmittel wie Bus, U-Bahn oder S-Bahn berechtigen. (pmz)