Garmin sieht Zeichen der Besserung
Der US-amerikanische Navigationsgeräte-Hersteller Garmin hat im zweiten Quartal im Jahresvergleich zwar deutliche Einbußen bei Umsatz und Gewinn hinnehmen müssen - gegenüber dem ersten Quartal 2009 fallen die Zahlen aber deutlich besser aus.
Der US-amerikanische Navigationsgeräte-Hersteller Garmin hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres deutliche Einbußen bei Umsatz und Gewinn hinnehmen müssen. Während die Erlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf 669 Millionen US-Dollar zurückgingen, sank der Nettogewinn um 32 Prozent auf 161 Millionen Dollar. Das Garmin-Management zeigte sich dennoch zufrieden mit den Quartalszahlen, da man trotz anhaltend schwieriger makroökonomischer Bedingungen deutliche Ergebnisverbesserungen gegenüber dem ersten Quartal erzielt habe. So stieg etwa der Umsatz im sequentiellen Quartalsvergleich um 53 Prozent.
Federn lassen musste das Unternehmen im zweiten Quartal vor allem in der Europa-Region, wo die Umsätze um 36 Prozent auf 198 Millionen Dollar sanken. Im Heimatmarkt Nordamerika setzte Garmin 436 Millionen Dollar um (minus 24 Prozent). Positiv entwickelte sich hingegen das Geschäft in Asien, wo mit 35 Millionen Dollar ein Umsatzplus von 21 Prozent erwirtschaftet wurde. Die einzelnen Geschäftssegmente des Unternehmens verzeichneten durchweg Umsatzrückgänge: "Automotive/Mobile" minus 31 Prozent, "Aviation" minus 28 Prozent, "Marine" minus 15 Prozent. Das "Qutdoor/Fitness"-Segment verzeichnete nach neun Quartalen in Folge mit Umsatzzuwächsen erstmals wieder eine Erlösrückgang, der sich auf 9 Prozent belief (PDF-Datei). (pmz)