Preiserhöhung beim GMX-Internetzugang
Bei den DSL-Volumentarifen verlangt GMX ab 1. April 1,2 statt bislang 0,5 Cent pro Megabyte bei Überschreitung des Freivolumens. Die Änderung betrifft auch Bestandskunden.
Preiserhöhungen beim Internetzugang liegen derzeit voll im Trend: Bei GMX kostet in den DSL-Volumentarifen jedes Megabyte jenseits des monatlichen Freivolumens ab 1. April 1,2 Cent -- das entspricht einer Preiserhöhung von 140 Prozent gegenüber dem jetzigen Preis von 0,5 Cent pro Megabyte. GMX weist in der Kundeninformation darauf hin, dass beim Tarif GMX Internet.DSL_2000 bereits ab einem Mehrverbrauch von 666 Megabyte über das Freivolumen von 2 Gigabyte hinaus der Tarif mit 5 Gigabyte Freivolumen günstiger ist. Ab einem Übertragungsvolumen von 6,25 Gigabyte ist die Flatrate die günstigste Variante unter den GMX-Tarifen.
Die GMX-Pressesprecherin Marion Schanzer sieht die GMX-Tarife im Marktvergleich trotz der deutlichen Preiserhöhung immer noch als vergleichweise günstig. Am Markt haben sich die Minuten- und Megabytepreise inzwischen bei rund 1,5 Cent eingependelt. Ähnlich wie bei AOL ist eine Einwahl bei GMX nur über ein spezielles Einwahl-Tool möglich, das ausschließlich für Windows verfügbar ist. Nutzer von Linux, Mac OS oder Routern können den GMX-Internetzugang nicht nutzen. (uma)