Adobe stellt Flash Catalyst und Flash Builder vor
Adobe veröffentlicht drei Betas aus der Flash/Flex-Produktfamilie, darunter das erstmals erscheinende Flash Catalyst und eine neue Version des in Flash Builder umbenannten Flex Builders.
Adobe hat heute drei Vorabversionen zu zentralen Produkten aus der Flash-Familien als öffentliche Betas freigegeben, darunter die erste publizierte Version überhaupt von Flash Catalyst (ursprünglich unter dem Namen "Thermo", später "Catalyst"). Außerdem erschienen erste Betas von Version 4 der professionellen Flash-Entwicklungsumgebung Flex Builder, die künftig "Flash Builder" heißen wird, und des Flex SDK.
Flash Catalyst (Adobe-Kürzel Fc) kann aus Grafiken im AI- oder PSD-Format funktionsfähige Flash-Anwendungen erzeugen, die sich als Demos für Kunden oder als Grundlage für die Weiterbearbeitung mit dem Flash Builder eignen. Dazu weist der Nutzer den vom Grafiker ausgewiesenen Layern vordefinierte Rollen zu, etwa Button, Eingabefeld, Datenliste oder Scrollbar. Auch Ereignisse und Zustände der Anwendung kann Flash Catalyst beschreiben.
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Flash Catalyst, Hauptansicht
Das Flex SDK, das Entwicklern kostenlos und quelloffen zur Verfügung steht, führt mit Version 4 (Codename "Gumbo") vor allem die Möglichkeit ein, mit Hilfe von eingebundenen ActionScript-Klassen Design-Informationen problemlos auszutauschen, sodass sich externe Templates nutzen lassen.
Mit der Umbenennung des Flex Builders in Flash Builder vertreibt Adobe drei Entwicklungsumgebungen unter dem Flash-Label: Flash Builder, Flash Catalyst und das altbekannte Flash Professional. Flash Builder 4 enthält zahlreiche Neuerungen; so generiert die IDE beim Import aus externen Datendiensten nun Ereignishandler, Getter- und Setter-Methoden sowie Formulare für das Lesen und Schreiben der Daten. Unit-Tests, Build-Optionen per Kommandozeilenaufruf und Verbesserungen bei Debugging und Refactoring erleichtern vor allem professionellen Programmierern die Arbeit. (heb)