Umsatzrückgang bei Servern
Im vergangenen Jahr wurde mit Servern acht Prozent weniger Umsatz gemacht als im Jahr zuvor. Dell ist einziger Gewinner unter den Spitzenanbietern; Linux-Server konnten ebenfalls zulegen.
Im vergangenen Jahr wurden weltweit 43 Milliarden US-Dollar mit Servern umgesetzt. Das sind nach Zahlen der Marktforscher von Gartner acht Prozent weniger als im Jahr 2001. IBM konnte 2002 zwar seine Vormachtstellung behaupten, machte aber mit 13,4 Milliarden Euro zwei Prozent weniger Umsatz als ein Jahr zuvor, berichten US-amerikanische Medien. Einziger Gewinner unter den größten vier Serveranbietern ist Dell. Dort wuchs der Umsatz um sechs Prozent auf 3,2 Milliarden US-Dollar. Der Weltmarkt-Zweite HP hingegen musste einen Schwund von 13 Prozent auf 11 Milliarden US-Dollar hinnehmen. An dritter Stelle rangiert Sun, dessen Umsatz um zehn Prozent auf 6,5 Milliarden US-Dollar abnahm.
Während der Umsatz des gesamten Server-Marktes nachließ, wurde mit Linux-Servern im vergangenen Jahr 2 Milliarden US-Dollar Umsatz gemacht, das sind 63 Prozent mehr als im Jahr 2001. Allein in den USA stieg im letzten Quartal 2002 der Umsatz mit Linux-Servern um 90 Prozent. Vor einem Monat hatte Gartner bekannt gegeben, vergangenes Jahr seien 200.000 Server mehr als 2001 verkauft worden. Bei gesunkenem Umsatz spiegeln diese Zahlen den Trend zu kostengünstigeren Servern wider. (anw)