KPN will doch kein gemeinsames UMTS-Netz mit mmO2
Technische und finanzielle Vorteile einer Zusammenarbeit wären geringer als erhofft.
Der niederländische Telecom-Konzern KPN -- Muttergesellschaft der deutschen E-Plus -- hat sich entschieden, sein UMTS-Netz doch nicht gemeinsam mit dem britischen Mobilfunkbetreiber mmO2 aufzubauen. "Es gab einfach zuviele Probleme. Zum Beispiel hätte die Verbindung unserer Netze vermutlich mehr gekostet, als wir durch die Kooperation gespart hätten", sagte KPN-Sprecherin Caroline Ubachs gegenüber heise online.
Im November 2001 hatten beide Unternehmen vereinbart, einen gemeinsamen UMTS-Netzaufbau in den Niederlanden zu prĂĽfen. In der Entscheidung gegen die Kooperation sieht die KPN-Sprecherin allerdings keinen RĂĽckschlag fĂĽr den Netzaufbau. "Bis Ende 2005 werden wir 4,9 Milliarden Euro darin investieren", versicherte Ubachs. (tol)