V-Teil: Kameraback fĂĽr Hasselblads V-Serie

Besitzer einer Hasselblad V können sich – eine gewisse Solvenz vorausgesetzt – freuen, denn mit dem nun lieferbaren digitalen 39-Megapixel-Rückteil CFV-39 verspricht der Hersteller unter anderem die digitale Korrektur von Zeiss-Objektiven.

vorlesen Druckansicht 5 Kommentare lesen
Lesezeit: 2 Min.
Von
  • Carsten Meyer

Besitzer einer Hasselblad V können sich – eine gewisse Solvenz vorausgesetzt – freuen, denn mit dem nun lieferbaren digitalen Rückteil CFV-39 verspricht der Hersteller unter anderem eine Verbesserung der Bildqualität in Verbindung mit den legendären Zeiss-Objektiven. Zusammen mit dem neuen Rückteil führt Hasselblad die digitale Autokorrektur (DAC) für Zeiss-Objektive ein. Damit soll die Kamera-Software in der Lage sein, selbst kleinste optische Fehler zu korrigieren.

Das CFV-39-Rückteil ist in Design und Funktion an die V-Mittelformatkameras angepasst. Es nimmt die Bilder mit maximal 7212 × 5412 Bildpunkten (39 Megapixel) und damit rechteckigem 4:3-Seitenverhältnis auf, lässt sich aber auch auf das von Mittelformatkameras bekannte quadratische Bildformat mit einer Auflösung von 5.412 mal 5.412 Pixel (29 Megapixel) umschalten. Bei Aufnahmen im quadratischen Format soll in der Nachbearbeitung die Bildmaske verschoben oder gelöscht werden können, weil die vollen 39 Megapixel in der Rohdatendatei erhalten bleiben. ISO-Stufen von 50 bis 800 stehen zur Verfügung, die Farbtiefe pro Kanal beträgt 16 Bit.

Der Bildsensor weist dabei mit 36,7 × 49 mm mehr als die doppelte Fläche von normalen Kleinbild-Vollformaten auf, die Pixelgröße beträgt 6,8 µm. Das CFV-39 kann statt eines Filmmagazins an alle seit 1957 produzierten V-Kameras angesetzt werden. Die Bilder legt das digitale Rückteil entweder auf einer CF-Karte ab oder schickt sie über eine Firewire-Verbindung direkt an den Rechner, wobei die Hasselblad Phocus-Software die Kamera dabei auch komfortabel vom PC aus steuern kann. Das Rückteil ist im Fachhandel für 11890 Euro zu haben. (cm)