Alles bewegt sich bei PowerPoint 2010

Die kommende Version von Microsofts Präsentationsprogramm PowerPoint soll auch auf die Hardware-Beschleunigung der Grafikkarte bauen und damit ganz neu konstruierte Animationen in DirectX ermöglichen.

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Von
  • Peter SchĂĽler

Alle Jahre wieder verkündet Microsoft das Erscheinen einer neuen Office-Suite und lässt in regelmäßigen Abständen Details durchsickern, was der Anwender dort an neuen Errungenschaften erwarten darf. So hat sich in den vergangenen Wochen eine ganze Wundertüte neuer Features zum angekündigten PowerPoint 2010 ins MSDN ergossen.

Demnach scheint Microsoft das Präsentationsprogramm der Bürosuite Office 2010 zur Multimedia-Anwendung aufzubohren: Künftig können PowerPoint-Dateien mehrere eingebettete Videos enthalten. Diese sollen sich dann auch auf anderen PCs mit der Office-Anwendung wiedergeben lassen, unabhängig davon, welche Video-Codecs dort im Einzelnen installiert sind. Um die Größe der so erzeugten Dateien in Grenzen zu halten, werde der Video-Inhalt nicht nur komprimiert, heißt es im MSDN-Blog, sondern auch auf diejenigen Sequenzen zusammengestrichen, die tatsächlich in der Präsentation sichtbar werden.

Die Kombination mehrerer Video-Passagen erfolgt wie bei einem Videoschnitt-Programm über eine Timeline. Animationsvorschriften lassen sich von einem Objekt auf ein anderes kopieren, und das Ergebnis wird per DirectX direkt von der Grafikkarte gerendert oder als Video exportiert. Sollten sich all diese vollmundigen Ankündigungen im Serienprodukt bestätigen, bewahrheitet sich eine alte Warnung an Vortragsredner ("Ab 24 Bilder pro Sekunde wird's ein Film") wohl ganz von selbst – auch dann, wenn die Botschaften für so viele Folien gar nicht ausgereicht hätten. (hps)