USA wollen Entwicklungsländern technologisch unter die Arme greifen

Durch die Digital Freedom Initiative wollen die USA Ländern des Nahen Ostens und in Afrika zu Fortschritten ihrer IT-Infrastruktur verhelfen.

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Die Vereinigten Staaten wollen mit der Digital Freedom Initiative afrikanische und Staaten des Nahen Ostens technologisch unterstützen. In Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen soll die IT-Infrastruktur der Entwicklungsländer in diesen Region verbessert werden. Als erstes Land soll Senegal in diesem Jahr von einer Finanzspritze von 6,5 Millionen US-Dollar profitieren, berichtet das Wall Street Journal.

Die Initiative setzt während einer Phase der Weltpolitik ein, in der die USA durch die Irak-Krise insbesondere mit anderen muslimischen Staaten in Konflikt zu geraten droht. Zudem gibt es mit Angola, Kamerun und Guinea im derzeitigen UN-Sicherheitsrat drei afrikanische Staaten, bei denen noch unklar ist, wie sie sich zu einem eventuellen Krieg gegen Irak verhalten.

In der Präsidialrepublik Senegal sind 92 Prozent der Bevölkerung muslimischen Glaubens. HP und Cisco Systems werden von der US-Regierung beauftragt, dort die Bedingungen für die Entwicklung der Infrastruktur zu erkunden. Kommende Woche sollen Vertreter der Firmen sowie der Regierungen der USA und Senegals das Programm in Washington offiziell starten. (anw)