Digitalkameras in den USA auf der Überholspur
In diesem Jahr werden in den USA 12,8 Millionen Digitalkameras verkauft, glaubt die Photo Marketing Association International.
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In diesem Jahr werden in den USA 12,8 Millionen Digitalkameras an Amateurfotografen verkauft, glaubt die Photo Marketing Association International (PMAI), und somit an ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 36 Prozent in der digitalen Sparte. Demgegenüber sollen es 2003 nur noch 12,1 Millionen herkömmliche Photoapparate sein, die über die Ladentische gehen.
Einweg-Kameras wurden in dieser Statistik nicht berücksichtigt. Diese nehmen den Markt der analogen Kameras für Amateure von einer Seite in die Zange, nämlich im untersten Preissegment, während Verbraucher, die für eine Kamera 200 bis 300 US-Dollar investieren wollen, mittlerweile lieber ein digitales Modell erwerben. So scheint die Blütephase der normalen Kameras in den USA, die im Jahr 2000 mit 20 Millionen verkauften Exemplaren ihren Höhepunkt erlebten, endgültig vorbei.
Obsolet ist der Film damit aber noch nicht, glaubt Gary Pageau von der PMAI. In einigen Bereichen boomt er sogar: 2002 wurden in den USA 198 Millionen Wegwerfkameras gekauft und in diesem Jahr sollen es sogar 214 Millionen werden. Vergangenes Jahr wurden dagegen insgesamt 1014 Millionen Filmrollen verkauft, während es im Jahr 2001 noch 1023 Millionen waren. Die Verkaufszahlen sind zudem weiter rückläufig.
Quelle: PMAI