Apple: iPhone-Explosionen kein Akkufehler
Laut Apple sind nicht überhitzende Akkus, sondern beschädigte Displays die Ursache für die explodierenden iPhones.
In Reaktion auf die explodierenden iPhones in Frankreich hat Michel Coulomb, Apples Verkaufsleiter in Frankreich, in einem Gespräch mit dem französischen Staatssektretär für Unternehmen und Außenhandel Hervé Novelli mitgeteilt, dass den Explosionen vermutlich Gehäusebeschädigungen vorausgegangen sind, die durch zu starken äußeren Druck aufs iPhone verursacht sein können. Hinweise auf überhitzte Akkus gäbe es demnach nicht, und die Zahl der Fälle läge im einstelligen Bereich. Alle Glasschäden am Display seien aufgrund externer Gewalteinwendung entstanden. Laut Coulomb sei es aber noch zu früh für Schuldzuweisungen.
Nach Bekanntwerden der Vorfälle hatten französische Behörden eine Untersuchung in Zusammenarbeit mit Apple gestartet. Anfang 2008 hatte Apple sich eine Rüge des japanischen Ministeriums für Handel und Wirtschaft eingehandelt, weil Apple die Untersuchung eines Akkubrands bei einem iPod Nano nicht energisch genug vorangetrieben hätte. (jow)