New-Economy-Magazin Red Herring angeblich am Ende
Nach den Dot-Coms sterben die Dot-Com-Magazine. Letztes Opfer scheint Red Herring zu sein.
Wie die Financial Times Deutschland auf ihrer Website berichtet, soll das US-Magazin Red Herring eingestellt werden. Der Besitzer, das Medienunternehmen RHC Media, habe am Freitag mitgeteilt, die Verkaufsverhandlungen für das 1993 gegründete New-Economy-Blatt seien gescheitert. Die März-Ausgabe sei bereits die letzte gewesen.
Red Herring gehörte zu den führenden Blättern des Dot-Com-Booms. Noch im Oktober 2000 hatte das Magazin auf 14-tägliche Erscheinungsweise umgestellt, um dem hohen Anzeigenaufkommen gerecht zu werden. Im September 2001 machte die Geschäftsleitung diese Maßnahme wieder rückgängig, weil der Anzeigenverkauf dramatisch zurückgegangen war. Bereits damals waren Verkaufsverhandlungen gescheitert. (mw)