US-Softwarefirma Peregrine korrigiert Bilanzen um 509 Millionen US-Dollar

Die US-amerikanische Softwarefirma hat in den Geschäftsjahren 2000 und 2001 rund eine halbe Milliarde US-Dollar Umsatz zuviel verbucht.

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Die US-amerikanische Softwarefirma Peregrine korrigiert ihre Bilanzen für die Geschäftsjahre 2000 und 2001 nach unten. Die Differenz beträgt laut Mitteilung insgesamt 509 Millionen US-Dollar und ist damit wesentlich höher als zuvor berichtet. Im September 2002 hieß es noch, die Umsätze seien mit 1,34 Milliarden US-Dollar insgesamt um 100 Millionen US-Dollar zu hoch ausgewiesen worden. Inzwischen war ein Fehlbetrag von 250 Millionen US-Dollar erwartet worden.

Im September beantragte das Unternehmen Gläubigerschutz nach Chapter 11 und verklagte Arthur Andersen, da die Wirtschaftsprüfungsfirma eine beträchtliche Mitschuld an den Fehlbuchungen haben soll. Inzwischen ermittelt das US-Justizministerium und die Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission. Peregrine-Chairman John J. Moores und drei weitere Vorstandsmitglieder werden im Rahmen des Konkursverfahrens zurücktreten, berichtet das Wall Street Journal. (anw)