Sega mag nicht zu Microsoft oder Electronic Arts

Sega will aber den Zusammenschluss mit Sammy, einst Konkurrent bei Arcade-Automaten, weiter vorantreiben.

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Von
  • JĂĽrgen Kuri

Nachdem Ende vergangener Woche erneut Berichte aufgetaucht waren, Microsoft oder Electronic Arts wollten Sega übernehmen, betonte der japanische Spieleentwickler am heutigen Montag, dass es keine entsprechenden Verhandlungen gebe. Man habe von Electronic Arts keine Vorschläge oder formellen Angebote erhalten, die auf einen Zusammenschluss oder eine Kapitalbeteiligung hinausliefen. Auch Gespräche mit Microsoft über eine Übernahme gebe es nicht.

Am Freitag hatte das Wall Street Journal berichtet, Microsoft habe bereits mit einer Investmentbank über eine mögliche Sega-Übernahme gesprochen; Manager beider Firmen wollten sich zu Gesprächen über eine Zusammenarbeit treffen. Electronic Arts wiederum habe mit anderen Spieleherstellern über eine gemeinsamen Aufkauf von Sega gesprochen. Am Samstag dann schrieb die japanische Finanzzeitung Nihon Keizai Shimbun, dass Electronic Arts daran denke, den 22-Prozent-Anteil von CSK an Sega zu übernehmen.

Sega selbst betonte mittlerweile, dass der Zusammenschluss mit Sammy, einst Konkurrent im japanischen Arcade-Automaten-Geschäft, auf jeden Fall weiterverfolgt werde. Laut Nihon Keizai Shimbun sucht man aber nach weiteren Investoren, die Kapitalspritzen für die fusionierte Firma bereitstellen. (jk)