Netbook-Linux Easy Peasy aufgefrischt

Die vom Norweger Jon Ramvi entwickelte Linux-Distribution speziell fĂĽr Netbooks kommt in der neuen Version 1.5 mit einem aktualisierten Softwareangebot und diversen neuen Features.

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Die Netbook-Distribution Easy Peasy ist in Version 1.5 erschienen. Das neue Release bringt neben einer Reihe von Bugfixes auch eine Menge aktualisierte Pakete – darunter OpenOffice 3.1 – mit und setzt auf einen für Netbooks optimierten Linux-Kernel 2.6.30 auf. Durch den Einsatz der neuen Beschleunigungsarchitektur UXA beim Intel-Grafiktreiber umschifft das neue Easy Peasy zudem die Performance-Probleme bei Intel-Grafikchips, die viele Linux-Distributionen plagten. Ext4 ist nun das Standard-Dateisystem.

Easy Peasy basiert auf Ubuntu und war ursprünglich als "Ubuntu Eee" bekannt, bevor Canonical, das Unternehmen hinter der populären Linux-Distribution, das vom Norweger Jon Ramvi geführte Projekt aus markenrechtlichen Gründen zur Namensänderung zwang. Mit Ubuntu Netbook Remix hat Canonical eine eigene auf Netbooks zugeschnittene Variante von Ubuntu im Programm. Easy Peasy 1.5 setzt auf das aktuelle Ubuntu 9.04 auf und benutzt das grafische Interface der Ubuntu Netbook Remix.

Easy Peasy 1.5 soll auf mehr Geräten laufen, allerdings verraten die Entwickler nicht, welche das sind. Banshee ersetzt Songbird als Audioplayer. Easy-Peasy-Nutzer können die Sicherheits-Updates für Ubuntu einspielen, sobald diese verfügbar sind. Für die kommende Version 2.0 arbeiten die Entwickler an Features wie einem Social Desktop, Single-Sign-on und eine systemübergreifende Dateisynchronisierung. (akl)