IBM startet Service-Einheit in Mainz

Eine neue Konzernsparte soll sich verstärkt um Service-Leistungen kümmern.

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Von
  • Torge Löding

Während IBM am Stammsitz in den USA in der Service-Sparte mehrere hundert Arbeitsplätze streichen will, startet der Konzern in Europa mit Engineering & Technology Services einen neuen Geschäftsbereich. Dieser soll Unternehmen aus allen Branchen bei der "Bewältigung ihrer technologischen Herausforderungen" unterstützen, heißt es in einer Mitteilung. Das reiche vom Design und der Fertigung von elektronischen Komponenten wie Mikrochips oder Leiterplatten bis hin zur Planung und dem Aufbau kompletter Fertigungsinfrastrukturen. Hierfür sollen in Europa zunächst 100 IBM-Fachleute zum Einsatz kommen, weltweit sind es über 800 Mitarbeiter.

Leiter des neuen Geschäftsbereiches ist Dieter Münk, der am Standort Mainz die Koordination der internationalen Operationen der neuen Einheit übernehmen wird. Diese Umwidmung des Mainzer Werkes, in dem bis zur Schließung, die 800 Arbeitsplätze gekostet hat, vor allem Festplattenproduktion betrieben wurde, ist sinnbildlich für die neue Orientierung des Konzerns auf Service-Leistungen. (tol)