Der westeuropäische Servermarkt schrumpft
Im vergangenen Jahr wurde mit Servern in Westeuropa ein Umsatz von rund 12,2 Milliarden US-Dollar erzielt, 18,8 Prozent weniger als im Jahr 2001.
Der Umsatz auf dem westeuropäischen Servermarkt ist im vergangenen Jahr um 18,8 Prozent gegenüber 2001 gefallen. Nach aktuellen Zahlen von IDC erwies sich IBM auf einem hart umkämpften Markt als stärkster Verkäufer, doch HP liegt seit der Fusion mit Compaq knapp vorne. IBM hatte im gesamten Jahr 2002 31,4 Prozent Anteil an den umgesetzten 12,2 Milliarden US-Dollar, HP 27,3 Prozent und Compaq 4,8 Prozent. Auf den Plätzen folgen Sun mit 14,2 Prozent, Fujitsu Siemens mit 8,8 Prozent und Dell mit 5,6 Prozent.
Besonders rückläufig war im vierten Quartal 2002 die Entwicklung auf dem deutschen Markt, wo der Umsatz im Vergleich zum Schlussviertel 2001 um 19,1 Prozent zurückging. Etwas bessere Bedingungen fanden die Serverhersteller in Großbritannien und Italien vor, wo der Markt um 12,7 beziehungsweise 13,8 Prozent schrumpfte.
Der Anteil von Linux unter den Server-Betriebssystemen im 3,8 Milliarden US-Dollar umfassenden westeuropäischen Markt ist im vierten Quartal 2002 leicht auf 5,4 Prozent angestiegen. Die größten Anteile haben Unix mit 43,6 Prozent und Windows mit 24,7 Prozent.
Unter den Unix-Servern, mit denen im vierten Quartal 1,5 Milliarden US-Dollar umgesetzt wurde, liegt HP mit 31,6 Prozent an der Spitze. Darauf folgen Sun mit 29,8 Prozent und IBM mit rund 25 Prozent. Bei den Linux-Servern, mit denen die Serverhersteller 185 Millionen US-Dollar Umsatz machten, ist die Reihenfolge etwas anders. Hier hat HP 45 Prozent Marktanteil, gefolgt von IBM mit 20,1 Prozent und Dell mit 15,1 Prozent. (anw)