Intel will WLAN-Roaming in Ostasien voranbringen

Intel will zusammen mit der singapurischen Regulierungsbörde Infocomm Development Authority Hindernisse für mobile Internetnutzer beiseite räumen.

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Intel will mit der singapurischen Regulierungsbörde Infocomm Development Authority (IDA) erreichen, dass WLAN und andere Netzwerke in Singapur vereinheitlicht werden. Für die Forschung stehen umgerechnet 2,25 Millionen US-Dollar zur Verfügung, zu denen Intel rund 60 Prozent beiträgt, teilt die IDA mit.

Derzeit gebe es eine große Anzahl von Hotspots für Notebooks und PDAs, doch arbeiten sie mit verschiedenen technischen Standards heißt es. Die von IDA und Intel eingeleiteten Maßnahmen sollen erreichen, dass Verbraucher, die mobil ins Internet wollen, ähnlich wie heute schon Mobilfunkkunden reibungslos von Netz zu Netz wechseln können. Dafür muss unter anderem ein gemeinsames Authentifizierungs- und Bezahlsystem entwickelt werden.

Die Forschungsergebnisse sollen nicht allein in Singapur Früchte tragen, sondern möglichst auch in anderen ostasiatischen Staaten sowie in Australien zur Anwendung kommen. Das Projekt beginnt im kommenden April. Ein erster Bericht soll ein Jahr später vorliegen. Tan Ching Yee, CEO der IDA, erhofft sich durch den künftigen "anytime-anywhere Online Access" durch "Seamless Roaming" ein neues, umsatzträchtiges Geschäftsfeld. (anw)