In 57 von 100 deutschen Haushalten gibt es einen PC
Bei Haushalten, in denen Paare mit Kindern leben, steht sogar zu 90 Prozent ein Computer auf dem Tisch.
Wie das Statistische Bundesamt anhand der Ergebnisse der Statistik der laufenden Wirtschaftsrechnungen privater Haushalte mitteilt, nimmt die Nutzung von Gütern und Dienstleistungen des Informations- und Kommunikationssektors durch die privaten Haushalte in Deutschland weiter deutlich zu. Die Statistiken werden einmal jährlich erhoben; sie sind laut den obersten Bundesstatistikern "eine der wichtigsten Datengrundlagen zur Beurteilung der wirtschaftlichen und sozialen Lage von Haushalten".
1998 verfügten 40 Prozent der privaten Haushalte (ohne Haushalte von Selbstständigen und Landwirten) über einen Personalcomputer, Anfang 2000 waren es 47 Prozent und im Januar 2002 bereits 57 Prozent. In den alten Bundesländern besaßen Anfang 2002 sogar 58 Prozent der privaten Haushalte einen PC, in den neuen Ländern 54 Prozent.
Die Ausstattung der privaten Haushalte mit Mobiltelefonen hat besonders stark zugenommen: 1998 verfügte nicht einmal jeder zehnte Privathaushalt in Deutschland über ein Mobiltelefon. 2001 war es mehr als die Hälfte der Haushalte (56 Prozent) und Anfang 2002 hatten bereits 7 von 10 Haushalten ein Mobiltelefon. Dabei war in westdeutschen und ostdeutschen Haushalten ein gleich hoher Ausstattungsgrad erreicht.
Deutliche Unterschiede in der Nutzung von Informations- und Kommunikationsmedien zeigen sich im Vergleich einzelner Haushaltstypen. So waren Anfang 2002 nur 37 Prozent aller Haushalte von allein Lebenden mit einem PC ausgestattet, bei den allein Erziehenden mit Kindern und den Paaren mit Kindern dagegen 73 Prozent beziehungsweise 90 Prozent. Auch bei Mobiltelefonen existierten große Unterschiede: Während 87 Prozent der Paare mit Kindern beziehungsweise vier Fünftel (81 Prozent) der allein Erziehenden mit Kindern ein Handy besaßen, war es bei den allein Lebenden nur etwas mehr als die Hälfte (54 Prozent). (tol)