HP Deutschland will Zentralen zusammenfassen
Der Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) will rund 600 Arbeitsplätze in der ehemaligen Compaq-Zentrale in München an andere Standorte verlegen.
Der Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) will rund 600 Arbeitsplätze in der ehemaligen Compaq-Zentrale in München an andere Standorte verlegen. Den Mitarbeitern würde ein vergleichbarer Job in Böblingen, Ratingen (Nordrhein-Westfalen) oder am künftig einzigen HP-Standort in München angeboten, teilte das Unternehmen am Freitag in Böblingen mit. Die Zentralen sollen zusammengefasst werden, um Überlappungen zu vermeiden.
"Die Erfahrung bei Verlagerungen hat gezeigt, dass nicht alle Mitarbeiter mobil sind", sagte Arbeitsdirektor Fritz Schuller. "Wir erwarten deshalb, über diese Maßnahmen auch den noch ausstehenden Stellenabbau abschließen zu können."
Das Unternehmen hat nach der Fusion mit dem Konkurrenten Compaq 2002 in Deutschland über Abfindungen, Altersteilzeit und Versetzungen vor allem bei der alten HP bisher 750 von ehemals 8500 Stellen abgebaut. Weitere 350 Stellen werden noch gestrichen. Auch der Stellenabbau bei der früheren Compaq-Landesgesellschaft soll möglichst ohne Entlassungen abgeschlossen werden, hieß es. In München werden die bisherigen vier Standorte des Konzerns zu einem zusammengelegt. Auch in Hannover soll die frühere Compaq-Niederlassung geschlossen werden. (dpa) / (jk)