Independent Games: Gewinner ohne Gewalt
Der Gewinner des höchstdotierten Preises auf dem diesjährigen fünften Independent Games Festival ist ein Spiel, in dem die einzigen Schüsse mit der Kamera gemacht werden.
Es geht tatsächlich auch ohne Leute zu erschießen. Der Gewinner des höchstdotierten Preises auf dem diesjährigen fünften Independent Games Festival heißt Wild Earth, ein Spiel, in dem die einzigen Schüsse mit der Kamera gemacht werden. Der Spieler übernimmt die Rolle eines Photojournalisten und begibt sich auf die Bilderpirsch nach Großwild in der afrikanischen Serengeti. Neben den 15.000 US-Dollar für den Hauptpreis streicht der Entwickler Super X Studios für das originelle Spielprinzip und die schönen Grafiken jeweils noch einmal 1000 US-Dollar ein.
Den 1000-Dollar-Preis für "Innovation in Audio" gewann Pin Interactive für Terraformers. Das Produkt schwedischer Entwickler nutzt ein Audiofeedback, mit dem auch Blinde durch die 3D-Welt navigieren können. Zusätzlich zum Geld erhalten die Gewinner die Microsoft-Entwicklungsumgebung Visual Studio .NET.
Für "Technical Excellence" im Strategietitel Reiner Knizia's Samurai verlieh die Jury Klear Games ebenfalls 1000 US-Dollar und Visual Studio sowie zusätzlich einen Pentium-4-Rechner mit vorinstallierten Intel-Entwicklertools.
Der "Audience Award" ging an den 3D-Brückenbausimulator Pontifex 2 von Chronic Logic. Dem Publikum auf der Game Developers Conference gefiel die konstruktive Tätigkeit, und so erhält der Entwickler 1000 US-Dollar und Visual Studio. Stichtag für Bewerbungen für das nächste Festival ist der 1. September 2003. (cgl)