Großhändler: Preise bei Notebooks und PCs bleiben in Discountmärkten stabil
Der drittgrößte Computergroßhändler Europas glaubt, demnächst werden in den Discountmärkten auch Tablet PCs angeboten.
Der drittgrößte Computergroßhändler Europas, Actebis in Soest, geht von stabilen Preisen für Notebooks und PCs in Discountmärkten aus. Die Geräte würden auch weiterhin zwischen 1200 und 1500 Euro kosten, sagte Actebis Marketing-Geschäftsführer Michael Launen. Allerdings würden die Angebotscomputer in diesem Preissegment immer leistungsstärker und besser ausgestattet.
Launen rechnet damit, dass es in den kommenden zwölf Monaten vermutlich auch die neue Generation der so genannten Tablet PCs mit beschreibbaren Bildschirmen als Discounter-Angebot geben könnte. Actebis verkauft seit längerem die Handelsmarke Targa in den Läden des Discounters Lidl. "Wir haben davon bei jeder Aktion mehrere 10.000 Stück verkauft", sagte der Geschäftsführer der Actebis Holding GmbH, Klaus Hellmich.
Auf der am Mittwoch beginnenden CeBit stellt sich Actebis nur dem Fachpublikum. "Es gibt derzeit keine großen Highlights", sagte Launen. Er geht davon aus, dass die Messe unter anderem von den Themen digitale Fotografie, kabelloses Netzwerk und Tablet PC dominiert wird. Im Trend liege künftig auch die Plasma-Technologie. Launen rechnet damit, dass großflächige Plasmabildschirme in den kommenden Monaten erschwinglicher werden. Dann würden solche Geräte eventuell auch für 1500 bis 2000 Euro bei den Discountern angeboten. "Das ist der Preisbereich, den viele Verbraucher für einen neuen Fernseher ansetzen", sagte Launen.
Die 1986 in Soest gegründete Actebis-Gruppe, zu der auch die Computerfirma Peacock gehört, wurde 1997 vom Otto-Versand übernommen und setzte nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr in Deutschland und dem europäischen Ausland 3,8 Milliarden Euro um. (dpa) / (anw)