Oracle bleibt Marktführer im Datenbank-Geschäft

Nach Zahlen des Marktforschungsunternehmens IDC hat Oracle im Datenbank-Geschäft Federn lassen müssen, bleibt aber vor IBM und Microsoft.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Oracle hat nach Zahlen des Marktforschungsunternehmens IDC im Datenbank-Geschäft Federn lassen müssen. Laut IDC-Studie verlor das Unternehmen im vergangenen Jahr beim Marktanteil rund fünf Prozent gegenüber 2001, konnte mit einem Anteil von 39,4 Prozent am Gesamtmarkt seine Spitzenposition gegenüber den Verfolgern IBM (33,6 Prozent) und Microsoft (11,1 Prozent) jedoch weiterhin behaupten. Den größten Sprung nach vorne machte Microsoft mit einem Zuwachs von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr; IBM legte um neun Prozent zu.

Verantwortlich für die Verschiebungen sind nach Angaben von IDC-Forscher Carl Olofson die unterschiedlichen Zielgruppen der Unternehmen: Während Microsoft seine kostengünstigen SQL Server verstärkt bei kleinen und mittleren Firmen an den Mann bringen konnte, habe IBMs Dienstleistungssparte vermehrt kundenspezifische Anwendungen samt DB2-Datenbanken und WebSphere-Application-Server an die Unternehmen liefern können. Oracle hingegen habe die Zurückhaltung bei Investitionen in große Datenbank-Lösungen gespürt. (pmz)