Schlag gegen Internet-Kinderporno-Ring in Italien
Zeitgleich wurden in Italien 400 Wohnungen durchsucht. 1000 Personen werden verdächtigt, Fotos von Kindern getauscht und verkauft zu haben.
Die italienische Polizei hat in einer groß angelegten Aktion einen Internet-Kinderporno-Ring zerschlagen. Insgesamt rund 1000 Personen würden verdächtigt, kinderpornografische Bilder ausgetauscht zu haben, berichteten die Ermittler. Wie viele Personen verhaftet wurden, teilte die Polizei nicht mit. Sie kam dem Ring durch verdeckte Ermittler auf die Spur.
Im ganzen Land seien zeitgleich 400 Hausdurchsuchungen vorgenommen worden, hieß es. Die Verdächtigen sollen eine Filesharing-Software zum Austausch ihrer Fotos über das Internet verwendet haben. Darauf seien Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren abgebildet. Ein Verdächtiger habe sich beim Eintreffen der Polizei am Morgen aus dem Fenster gestürzt, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA. Er habe sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen. (anw)