Prozessorkühler mit Radialgebläse

Der Coolermaster pustet -- anders als Axiallüfter -- besonders stark auf die Mitte des Kühlerbodens.

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Der Einsatz von zwei Radialgebläsen statt eines Axiallüfters soll beim CoolerMaster Aero die Kühlleistung verbessern. Laut Hersteller liegt ein Nachteil von Axiallüftern darin, dass die Nabe eine Art Windschatten verursacht. Dieser liegt bei herkömmlichen Kühlern ausgerechnet über dem wärmsten Punkt des Kühlerbodens, nämlich fast genau dort, wo das Prozessor-Die sitzt.

Die beiden Radialgebläse vermeiden diesen Effekt und pusten besonders stark auf die Mitte des Kühlerbodens. Außerdem sollen sie effizienter arbeiten und für dieselbe Luftleistung geringere Drehzahlen benötigen als ein Axiallüfter. Der Aero wird offenbar mit einem Potentiometer zur Drehzahleinstellung geliefert.

Die Idee mit den Radialgebläsen ist nicht neu, denn schon seit rund zwei Jahren bietet A Conto den Kühler Silverado ebenfalls mit zwei Gebläsen an. CoolerMaster ist auf der CeBIT am Taiwan-Gemeinschaftsstand in Halle 24 (B06, E16) zu finden. (ciw)