Trotz Konjunkturflaute steigert Sennheiser 2002 seinen Umsatz

Beim Elektroakustik-Hersteller führt man den gesteigerten Umsatz auf ein größeres Interesse der Verbraucher an Qualitätsprodukten zurück.

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  • dpa

Der Elektroakustik-Hersteller Sennheiser konnte im vergangenen Jahr seinen Umsatz um 1 Prozent auf 230 Millionen Euro steigern. Grund dafür sei eine Veränderung im Verbraucherverhalten mit mehr Interesse an Qualitätsprodukten.

Sennheiser electronic hatte sich im Januar dieses Jahres mit dem dänischen Unternehmen William Demant Holding A/S zu einem Joint Venture zusammengeschlossen. Das gemeinsame Unternehmen Sennheiser Communications A/S mit Sitz in Kopenhagen will in das Geschäft mit Telefonkopfhörern für Call Center, private Computernutzer und Office-Anwendungen einsteigen. Auf der CeBIT (Halle 27, Stand F48) präsentiert Sennheiser Communications die neuen Produkte erstmals der Öffentlichkeit.

Marketing-Geschäftsführer Rolf Meyer rechnet mit einem Kundenpotenzial von bis zu sechs Millionen Call-Centern, 400 Millionen PC- und Multimedia-Anwendern und 300 Millionen Anwendern im Office-Segment, sagte der Geschäftsführer des Gemeinschaftsunternehmens, Paul Whiting. Das angestrebte Wachstum solle sich auch in Mitarbeiterzahlen ausdrücken. "Wir fangen mit 30 Mitarbeitern an, gehen aber davon aus, dass wir umfangreiche Neueinstellungen vornehmen werden." (dpa) / (anw)