Kostenloser MMS-Postkarten-Service für Messebesucher (Update)
T-Mobile will für seinen neuen MMS-Dienst werben, mit dem sich per Digicam-Handy geknipste Bilder in Form von Postkarten auf die Reise schicken lassen.
T-Mobile will auf seinem CeBIT-Messestand für seinen neuen MMS-Dienst werben, mit dem sich per Digicam-Handy geknipste Bilder in Form von Postkarten auf die Reise schicken lassen. Bei diesem für Messebesucher kostenlosen Dienst werden die Bilder per Multimedia Messaging Service auf den Server des Netzbetreibers geladen, mit Grußtext und Empfängeradresse versehen und dann vom Partner-Unternehmen MINICK ausgedruckt, frankiert und "in den Briefkasten" gesteckt. Pikanterie am Rande: Einen ähnlichen Dienst hat auch Mitbewerber Vodafone D2 angekündigt -- jedoch in Zusammenarbeit mit der Deutschen Post AG.
Und während T-Mobile seinen Dienst lediglich auf der Messe demonstriert, steht bei Vodafone bereits der Preis fest -- 0,39 Euro kostet die MMS-Postkarte in der Startphase, ab Juni muss man dann bis zu 2 Euro berappen. Unabhängig von T-Mobile bietet Minick diesen Dienst bereits jetzt -- und zwar für Kunden aller Netze ebenfalls für maximal 2 Euro. Kai W. Zimmermann, Director Engineering, meldet: Um den Minick-Service zu nutzen, muss man das Material per MMS-Handys als E-Mail an postcard@mms.minick.net senden und per SMS den Auftrag bestätigen. "Sobald die Bestätigung bei uns eingeht, wird die Karte gedruckt und versandt", so Zimmermann.
Daneben stellt T-Mobile eine weitere MMS-Anwendung vor: Mit VoiceMail via MMS lassen sich Sprachnachrichten, die auf der T-D1-Mobilbox eingegangen sind, in MMS-Botschaften wandeln und an MMS-fähige Handys senden. Geht auf der Mobilbox eine Sprachnachricht ein, will T-Mobile dem Kunden "umgehend" eine MMS mit Rufnummer, Länge der Nachricht, Datum und Zeit des Anrufs zukommen lassen. Durch Öffnen der Sound-MMS kann die Sprachnachricht abgespielt, bearbeitet, gespeichert oder weitergeleitet werden. VoiceMails via MMS soll voraussichtlich im Laufe dieses Jahres eingeführt werden und dann allen T-Mobile Kunden zur Verfügung stehen, die ihre Mobilbox nutzen und ein MMS-fähiges Mobiltelefon besitzen.
Die Kosten für den Dienst nannte T-Mobile nicht, sie dürften sich aber an den Angeboten von Vodafone und Minick orientieren. Wer eines der modernen Smartphones hat und MMS-Gebühren sparen will, kann einen ähnlichen Komfort mittels nachrüstbaren Anrufbeantwortern erzielen -- die nehmen dann den Anruf entgegen und legen die Nachrichten direkt im Smartphone-Speicher ab. (dz)