StarOffice druckt bald Briefmarken

Die Post bindet ihre PC-Frankiersoftware Stampit in die kĂĽnftige Version 6.1 von StarOffice fĂĽr Windows ein.

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Sun Microsystems (Halle 1, Stand 8a2) und die Deutsche Post (Halle 9, Stand F71) haben auf der CeBIT eine erweiterte Zusammenarbeit angekündigt. Die Post bindet ihre PC-Frankiersoftware Stampit in Sun StarOffice für Windows ein. Anwender, die mit der künftigen Version 6.1 der Büro-Software arbeiten, sollen so mit der Textverarbeitung und der Tabellenkalkulation gültige digitale Briefmarken in das Adressfeld ihrer Briefe drucken können, teilt Sun mit.

Die Post wird bei Stampit über das Internet frankiert. Das Porto wird vorher am Postage Point, dem virtuellen Briefmarkenschalter im Internet, gekauft und per Lastschrift gezahlt. Im Februar hatte die Deutsche Post verkündet, in Deutschland sei die Stampit-Software auf 40.000 PCs installiert. Für Privathaushalte dürfte das Frankiersystem wegen der Anmeldegebühr von 83,50 Euro weniger interessant sein, anscheinend aber für die angepeilte Zielgruppe der kleinen und mittelständischen Betriebe. (anw)